Die Ukrainerinnen und Ukrainer brauchen unsere Hilfe. Bis vor kurzem hatten die meisten von ihnen noch ein ganz normales Leben. Seit dem Angriffskrieg von Putin sind die einen auf der Flucht, die anderen mitten im Krieg. Und wir können in dieser schrecklichen Lage etwas für sie tun.

Ich freue mich, dass so viele aus unserer Region helfen wollen. Wichtig ist nur: Die Hilfe muss auch wirklich helfen. Zum Beispiel sind Sachspenden nur sinnvoll, wenn sie auch wirklich angefordert werden. An der Grenzen sind schon die Versorgungskanäle des Roten Kreuz verstopft, weil zu viele Hilfspakete ankamen. Darum meine Bitte: Spenden Sie und informieren Sie sich vorher, was wirklich hilft.

Auf dieser Seite möchte ich Ihnen Möglichkeiten zeigen, wie man bei uns in der Region helfen kann. Die Texte entstammen oft Pressemitteilungen der entsprechenden Organisationen. Mein Team und ich versuchen die Informationen so aktuell wie möglich zu halten, können aber nicht für ihre Richtigkeit garantieren. Sollten Sie Fehler entdecken oder Ideen haben, die Sie hier nicht finden, freuen wir uns über einen Hinweis.

Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe!

Helfen im Zollernalbkreis (zum Landkreis Sigmaringen nach unten scrollen)

“Auch wenn es für viele weniger persönlich und ungreifbarer erscheinen mag, sind Geldspenden tatsächlich in der gegenwärtigen Lage die beste und wirkungsvollste Art, um die humanitäre Hilfe im Ausland zu unterstützen“, sagt der Vorsitzende des DRK-Kreisverbandes Zollernalb, Bürgermeister Heiko Lebherz.

„Damit die Hilfe tatsächlich ankommt, bitten uns all unsere Schwestergesellschaften in der Ukraine und den Nachbarländern sehr eindringlich darum, die stark beanspruchten Logistik- und Hilfeleistungsstrukturen nicht zu blockieren. Gut gemeinte, aber nicht abgestimmte Lieferungen füllen Lagerhäuser, binden Transport- und Sortierkapazitäten. Sie helfen leider nicht, sie behindern vielmehr die humanitäre Arbeit vor Ort. Es bestehen seitens unser Schwestergesellschaften momentan keinerlei Kapazitäten zur Annahme nicht zentral abgesprochener und nicht zentral angeforderter Hilfslieferungen und Unterstützungsangebote“, sagt Lebherz weiter.

Geldspenden sind gegenüber Sachspenden wesentlich effektiver: Ihr großer Vorteil ist, dass sie sehr flexibel eingesetzt werden können. Damit lässt sich die humanitäre Hilfe gezielter an die jeweiligen Bedarfslagen vor Ort anpassen. Dies ist absolut erforderlich in Situationen, die sich beständig ändern und höchst unvorhersehbar sind, wie aktuell in der Ukraine und ihren Nachbarländern.

Das DRK bittet um Spenden für die betroffene Bevölkerung:

IBAN: DE63370205000005023307

BIC: BFSWDE33XXX

Stichwort: Nothilfe Ukraine

Die Situation für die Geflüchteten hier vor Ort ist deutlich schwieriger zu organisieren. Die Menschen, die hierher kommen brauchen einen Status, zentrale Registrierung, eine Grundausstattung, Versorgung mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln. Das muss logistisch gestemmt werden. Auch über die ersten Tage hinaus.

Wer Wohnraum im Zollernalbkreis zur Verfügung stellen möchte, kann sich per E-Mail an fluechtlinge@zollernalbkreis.de oder telefonisch unter der Nummer 07433 921311 melden, sagt Marisa Hahn, Pressesprecherin des Landratsamtes.

Wichtig ist: Wenn Geflüchtete im Kreis angekommen, sollen diese bei den örtlichen Rathäusern gemeldet werden, auch wenn sie bei Verwandten unterkommen. Dort sind entsprechende Erfassungsbögen hinterlegt, die anschließend an das Landratsamt weitergeleitet werden. „So erhalten wir einen ersten Überblick, wie sich die gegenwärtige Situation entwickelt. Zudem haben wir so die Möglichkeit, Betroffene direkt zu kontaktieren“, so Sozial- und Rechtsdezernent Georg Link vom Landratsamt.

Weiter bitten Dekan Pater Kollamkunnel und Dekanatsreferent Wicker darum, für das kirchliche Sozialzentrum in Boryslav zu spenden. Boryslav liegt ganz im Western der Ukraine an der Grenze zu Polen und der Slowakei. Das Sozialzentrum habe sich vor dem Krieg mit einer Suppenküche und weiteren Angeboten um Arme und ältere Menschen gekümmert. Nun versorge es Flüchtlinge aus anderen Gebieten der Ukraine mit warmem Essen und dem Nötigsten. “Wenn Sie diese wertvolle Arbeit unterstützen wollen, können Sie ihre Spende unter dem

Stichwort ‘Spende Ukraine’ an das Katholische Dekanat Balingen überweisen”, teilt Wicker mit. Die Bankverbindung laute: Sparkasse Zollernalb, IBAN: DE41 6535 1260 0062 4031 95.

Seit Dienstag, 1. März, gibt es die Möglichkeit, im Onlineshop durch den Kauf der „Peace for Ukraine“-Masken zu spenden. Den gesamten Erlös spendet „Albstoffe“ zu 100 Prozent an die Organisation „Aktion Deutschland Hilft – Nothilfe Ukraine“. Die Spendenaktion läuft auf unbestimmte Zeit weiter.

Feuerwehren aus dem Kreis haben Sachspenden nach Fellbach geliefert. Die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) unterstützt den Katastrophenschutz der Ukraine und übernimmt den Transport der Lieferung bis zur ukrainischen Grenze.

Die Vorsitzende des SPD-Ortsvereins in Albstadt Marianne Roth hat ebenfalls eine Sammelaktion gestartet, bei der man Sachspenden im Thalia-Theater abgeben kann.

Aufruf des Sozialkaufhaus Domiziel in Frommern

Wir brauchen dringend Unterstützung und Hilfe hier vor Ort. Seit letzter Woche haben wir im Domiziel Sozialkaufhaus e.V. vermehrt Nachfrage nach Unterstützung für ukrainische Flüchtlinge, die hier angekommen sind oder in den nächsten Tagen ankommen werden. Vor allem die Flüchtlinge, die privat untergekommen sind, brauchen dringend hier vor Ort unsere Hilfe.

Deshalb benötigen wir aktuell dringend:
Matratzen
Bettdecken
Wolldecken
Kissen (auch Sofakissen)
Isomatten
Kinderbetten, vor allem Kinderreisebetten
Einzelbetten 100/200-90/200
Gästebetten
Spannbett-Tücher
Isomatten
Bettwäsche
Kleinmöbel/ Kommoden
Hausrat
Hygieneartikel

Bitte unterstützen Sie uns, bringen Sie bitte unbedingt nur Spenden, die ohne weitere Aufbereitung (Waschen etc) verwendet werden können. Matratzen müssen ohne Flecken und in hygienisch einwandfreiem Zustand sein.

Die ukrainischen Flüchtlinge haben nicht alle Zugang zu Waschmaschine etc. Und auch wir haben keine Möglichkeit der Aufbereitung der Spenden.

Bitte im Moment nur die oben genannten Sachspenden, wir werden regelmäßig über weiteren Bedarf berichten.

In Ausnahmefällen, wenn keine Anlieferung möglich ist, bitte eine Email an: info@domiziel-zollernalb.de.

Abgabe zu den Öffnungszeiten Dienstag 11-16h und Donnerstag 14-17h (ab April Dienstag 10-16h und Donnerstag 14-18h).

Sonderabgabe möglich am Samstag: 12.03.2022 von 10-14h.

Domiziel
Gebäude Möbel Erhard
Blumentalstr. 6

Umleitung über St.Gallus-Str./ Dettenhaldenstr. Beachten (Beschilderung Möbel Erhard folgen)

Haben Sie Flüchtlinge bei sich aufgenommen und brauchen Unterstützung? Kommen Sie auf uns zu – zu unseren Öffnungszeiten vor Ort oder gerne auch per Email.

Herzlichen Dank an alle für die Unterstützung.
Nathalie Hahn und Peter Blechmann”


Helfen im Kreis Sigmaringen

Der DRK-Kreisverband Sigmaringen braucht Sachspenden für die Geflüchteten in der LEA. Mehr Hinweise dazu hier: Meldung – DRK-KV Sigmaringen e.V. (drk-sigmaringen.de)

Bad Saulgau

In Bad Saulgau ist das Ordnungsamt Ansprechpartner für freien Wohnraum, Telefon Tel. 07581/207-130, Mail: ordnung@bad-saulgau.de.

Wer „Bad Saulgau hilft der Ukraine“ unterstützen möchte, findet nähere Informationen auf Facebook oder bei Ralf und Victoriya Renz, Telefon 07581/9039732 oder per Mail an slghilft@online.de.

Hubert Linder hatte eine Familienfeier aus Anlass seines 60. Geburtsages geplant. Stattdessen wird er in der Zeit vom 13. bis 17. März mit einem Bus und einem Begleitfahrzeug an die ukrainische Grenze fahren, um dort Mütter und Kinder aus dem Kriegsgebiet nach Bad Saulgau zu holen.

Für die Hinfahrt werden die Fahrzeuge mit Medikamenten und Drogerieartikeln beladen. Unterstützt wird die Aktion von der Stadtverwaltung Bad Saulgau und von Firmen in der Stadt. Mit 8.000 bis 10.000 Euro Gesamtkosten für die Aktion wird gerechnet. Wer zum Geburtstag etwas verschenken wollte oder die Aktion unterstützen möchte, findet weitere Informationen unter  www.facebook.com/tesser4x4.de.

Mitglieder der Liga der freien Wohlfahrtspflege haben ein Spendenkonto eingerichtet. Regionales Spendenkonto der Liga der freien Wohlfahrtspflege:

Caritas Biberach-Saulgau
IBAN: DE51 6545 0070 0000 0185 97
Verwendungszweck: Ukrainehilfe in der Region

Im Rahmen des Projekts “TürÖFFNER” hat die Caritas Biberach-Saulgau vom Landkreis den Auftrag, die Akquise von Wohnraum landkreisweit zu organisieren. 

Sie können sich mit Ihrem Angebot über die zentrale Telefonnummer 07351 8095-100 oder per E-Mail an talaj.r@caritas-biberach-saulgau.de wenden

Das Wohnraumangebot wird aufgenommen und in einer Datenbank gespeichert. Die Vermittlung erfolgt entweder direkt über uns oder über die Landratsämter Biberach/ Sigmaringen.

Beuron/Tuttlingen

Hilfe für Charkiw

Die Gaben gehen an Caritas Spes in Charkiw, die vom polnischen Pfarrer Wojciech Stawowski geleitet wird. Die Gemeinde der Dompfarrei Mariä Himmelfahrt unterstützt Bedürftige in der ganzen Bevölkerung, die unschuldig unter dem Krieg zu leiden haben.

“Gaben sind freiwilliger Natur. Wir können über unser Netzwerk keine Spendenquittungen ausstellen. Aber wir werden regelmäßig über die Lage in unseren Mitgliedsgemeinden berichten.”

Maria Mutter Europas / Stefan Blanz
Stichwort: Nothilfe Charkiw
IBAN: DE74 6435 0070 0021 2254 00
BIC: SOLADES1TUT (Kreissparkasse Tuttlingen)

Mengen

Die Stadtverwaltung bittet Einwohner, leerstehende Wohngebäude, Wohnungen oder Gästezimmer zur übergangsweisen Unterbringung von ukrainischen Flüchtlingen zur Verfügung zu stellen.

Weitere Informationen gibt es bei der Stadtverwaltung.

Unterkünfte bitte an die Stadt Mengen melden: Telefon 07572/607501 oder  info@mengen.de.

Meßkirch

Die Stadt Meßkirch sucht Dolmetscher (ukrainisch-deutsch) und Helfer für den Alltag (Arztbesuche, Botengänge, Einkäufe): Zudem hat die Stadt ein Konto eingerichtet für Spenden.

Konto: Stadt Meßkirch
IBAN: DE34 69 05 16 20 00 00 00 00 18

Die CDU Meßkirch https://www.cdu-messkirch.de/index.html#op1_Neuigkeiten hat eine Sammelaktion gestartet. Näheres dazu auf Facebook.

Verwendungszweck: Spende Ukraine.

Die Stadt Meßkirch bittet darum, Angebote für Wohnraum für Flüchtlinge beim Ordnungsamt unter 07575/206-1244 oder auch per E-Mail an ordnungsamt@messkirch.de zu melden.

Stadtverwaltung Meßkirch: Tel. 0 75 75/2 06/12 44 oder E-Mail  hauptamt@messkirch.de

Ostrach

In Ostrach findet eine Privatsammlung statt. Einen Sammelpunkt für eine offizielle Abgabe gibt es nicht. Wer Spenden möchte, kann sich bei

Yarislov Khilai, Telefon 0162 85 31 722 (auch per WhatsApp) und

Maria Orel, Telefon 0176 85 96 8471 (auch per WhatsApp) melden.

Sigmaringen

Wer Wohnraum für Geflüchtete anbieten kann, möge sich bei der Stadtverwaltung melden.

Rathaus Sigmaringen, Vorzimmer des Bürgermeisters

Petra Kasper, Tel. 07571/106-124 oder kasper@sigmaringen.de

Sigmaringendorf

In Sigmaringendorf werden Angebote unter der Telefonnummer 07571/730-50 oder per E-Mail an bmvorzimmer@sigmaringendorf.de gesammelt.

Stetten am kalten Markt

Die Seelsorgeeinheit Sigmaringen unterstützt ein Projekt in Lemberg. Pater Stefan Havlik ist auch Militärseelsorger in der Kaserne in Stetten a.k.M. Er postet regelmäßig über die Aktion in Lemberg auf Instagram.

https://www.kath-sigmaringen.de/detail/nachricht/id/157667-hilfe-fuer-die-ukraine/?cb-id=12148394

“Seit Beginn des Krieges versorgen Herz-Jesu-Schwestern in Lemberg und Kiew Menschen, die vor den Schrecken des Krieges fliehen müssen. In Kiew haben sie bereits mehrere Nächte mit Waisenkindern in den U-Bahn-Stationen ausgeharrt, in den Häusern der Schwestern finden Menschen Zuflucht. Die Schwestern berichten davon, wie sehr besonders Kinder und Jugendliche von der Angst gezeichnet sind. Tag und Nacht werden die Geflüchteten von den Schwestern mit allem Lebensnotwendigen versorgt.

Seit 2015 – meinem ersten Aufenthalt in der Ukraine – kenne ich die Schwestern in Lemberg persönlich und schätze und unterstütze ihr caritatives Engagement seither. Ich kann Ihnen versichern: Jeder Betrag, der gespendet wird, erreicht die Schwestern persönlich, wird für die Menschen eingesetzt, die jetzt konkrete Hilfe brauchen. Gestern Nacht haben Schwester Lena und ihre Mitschwestern Brot gebacken – die Zutaten konnten durch eine Spende aus Deutschland finanziert werden. Dieses Brot wird nun an viele Menschen ausgegeben, die teils seit Tagen kaum mehr etwas gegessen haben.

Vergelt`s Gott für jede Spende!

Pater Stefan”

Kontoinhaber: Erzdiözese Lemberg
IBAN: DE59 4006 0265 0046 0007 00
BIC: GENODEM1DKM (Darlehnskasse Münster)
Verwendungszweck: Sister Olena Kuts

Herdwangen-Schönach/Pfullendorf

Der Herdwanger Sportverein hat ebenfalls eine große Spendenaktion für die Geflüchteten aus der Ukraine gestartet.

Das gesammelte Geld wird an das Diakonische Werk Pfullendorf-Überlingen (siehe Spendenkonto unten) überwiesen.

Die Diakonie Pfullendorf/Überlingen unterstützt in Pfullendorf die Hilfsaktion und hat im Bonhoeffer-Haus (Melanchthonweg 3, Ansprechpartner ist Gerhard Hoffmann) eine Sammelstelle eingerichtet, die dienstags und donnerstags von 9 bis 11 Uhr geöffnet hat. Auch hier werden langhaltbare Lebensmittel, Hygieneartikel und Decken gesucht.

Wer die Hilfsaktion für die Kriegsopfer in der Ukraine unterstützen will, kann Geld auf das Spendenkonto des Diakonischen Werks Überlingen/Pfullendorf überweisen. Konto: Diakonisches Werk Überlingen- bei der Sparkasse Bodensee (DE 87 6905 0001 0001 0220 11) als Spendenzweck: „Ukraine“ angeben. Es können Spendenbescheinigungen ausgestellt werden.

Die Gemeinde Herdwangen-Schönach sucht Wohnraum für Geflüchtete aus der Ukraine. Die Verwaltung bereitet sich aktuell konkret darauf vor, Geflüchtete in den Ortsteilen unterzubringen. Wer eine Unterkunft zur Verfügung stellen möchte, kann sich unter folgenden Kontaktmöglichkeiten melden: Gemeindeverwaltung: Kathleen Siegemund, Tel. 07557/9200-12 oder E-Mail an k.siegemund@herdwangen-schoenach.de.

Pfullendorf

Die Stadt Pfullendorf sucht ebenfalls nach Unterkünften: Wer kurzfristig eine Unterkunft zur Verfügung stellen kann, soll sich bitte bei der Stadt Pfullendorf melden. Ansprechpartner ist Ruth Schuttkowski, Tel. 07552/251-105 (Di, Mi, Do), Email: ruth.schuttkowski@stadt-pfullendorf.de.

Wald

Auch die Gemeinde Wald sucht nach Wohnraum. Wer Wohnraum zur Verfügung stellen kann, kann sich unter 07578/921-60 oder per Telefon rathaus@wald-hohenzollern.de melden.